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Schockstarre kurz vor dem ersten Advent

Schon in den Kalender geschaut? Nur noch 7 Tage bis zum ersten Advent. Auf was wir uns in der Kindheit zu 100% verlassen konnten war, dass am 1. Advent unsere Oma Irene ihre Weihnachtsbrötle fertig gebacken hatte. Diese wurden dann in goldfarbenen Dosen im großen Kirschholzkleiderschrank zwischen den gebügelten Unterhosen gut versteckt. Oma Irene backte Brötchen wie aus dem Bilderbuch. Sehr akkurat, millimetergenau glich eines dem anderen. Was wir jedoch bis heute nicht verstanden haben, ist das Prinzip, sich so viel Mühe zu geben um am 1. Advent alles fertig gebacken zu haben und die Leckereien dann wochenlang zu verstecken – und das natürlich erfolglos.

Wie dem auch sei. In diesen nebligen Novembertagen sind wir sehr motiviert die vorweihnachtliche Stimmung von damals aufleben zu lassen und wollen (wenn Oma das wüsste!) bereits nächsten Sonntag selbstgebackene Brötchen zum Adventskaffee genießen. Bloß nichts überstürzen und erstmal mit einer Sorte starten, so dachten wir. Dafür mit einer ganz besonderen, am besten einer für die Region typischen und natürlich in Hopfenform. So entstand die Idee uns ein individuelles Springerle Model anfertigen zu lassen.

 

Als hätte sie uns gehört kam die Springerlespezialistin Sabine Sprinz auf uns zu. Im Gepäck hatte sie ein von der Manufaktur Leonard Angele handgefertigtes Hopfengut-Model aus Birnenholz und eine ansteckende Begeisterung für das traditionsreiche Gebäck.

Die Sache läuft ja wie geschmiert. Also los! Wo ist das Rezept geblieben, von den Plätzchen dir wir lieben? Wir waren überzeugt, in Oma Irenes Backbüchern fündig zu werden doch – oh Schreck- alles backte sie in Perfektion außer: Springerle!!!

Wir geben nicht auf und vielleicht haben wir ja den einen oder die andere Springerlebäckerin inspiriert, den Weihnachtsbaum dieses Jahr mit Hopfendolden zu schmücken. Bei uns im Laden gibt es die passenden Model – und wenn ihr uns euer Rezept verratet. klappt es ja vielleicht noch bis nächsten Sonntag mit uns und den Springerle.

 

 

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