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Wie ein schwarzes Loch!

Unsere alte Hopfenhalle ist ein faszinierendes Gebäude mit viel Hopfen- und Familiengeschichte. Die zweistöckige Halle liefert jede Menge Platz und den können wir gebrauchen. Doch wie machen wir ihn uns am besten zu Nutze?

Mit einem weißen Blatt Papier und einer Flasche „sud eins“ machten wir uns an die Arbeit und gingen Stockwerk für Stockwerk durch die Halle. Wahnsinn, was für geniale Räume. Zack, da war es, dieses ganz bestimmte Phänomen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man den Dachboden oder das Kruschtelzimmer von längst überflüssigem Gerümpel befreit hat? Man blickt voller Zufriedenheit in den Raum und denkt: “Ach, ist freier Platz etwas unbeschreiblich Schönes! Ein Hauch von Nichts mit unglaublichen Möglichkeiten!” Doch kaum ist leere Fläche geschaffen, wirken unglaubliche Kräfte, die neue Gegenstände und Nutzungen regelrecht anziehen. Wie ein schwarzes Loch die Masse so zieht Freifläche den Kruscht oder neue Ideen an, könnte man meinen.  So ging es uns mit der Überlegung, was zukünftig in der alten Hopfenhalle seinen Standort finden könnte.

Ehe wir uns versahen, spielten wir „Ich packe in meinen Koffer“. Vielleicht eine Hopfenextrahierungsanlage, natürlich ein Restaurant, am besten Seminarräume, eine Sonderausstellung für das Museum. Nicht zu vergessen ein großer Bankettsaal und die Brauerei ist ohnehin zu klein, hier schreit es nach einer Erweiterung.  Schon lang träumen wir von einem Platz für die Manufaktur und unser Hofladen durfte sich noch nie frei entfalten. Büros wären eine gute Sache und endlich mal richtig Platz für ein geräumiges Lager und einen Freizeitraum für den Hopfenbauern. Alles kein Problem! Erweitern wir die Siegelhalle doch gleich um ein, zwei Stockwerke dann passt alles rein. Gesagt und natürlich nicht getan.

Was brauchen wir denn wirklich und wie erhalten wir das “Hopfengutgefühl” als Gast mitten im Geschehen zu sein und nicht nur zu Besuch? Gar nicht so einfach. Nach seitenfüllendem Brainstorming zücken wir jetzt den Rotstift...

 

Nächste Woche werdet ihr NICHT erfahren, wie es mit der Hopfenhalle weitergeht. Vielmehr eröffnen wir eine weitere Baustelle!

 

 

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